Tierische und pflanzliche “UrEinwohner” mit dem Landschaftspflegeverband entdecken
Ein präparierter Uhu mit einem Igel in den Fängen und große Käfer waren die Hingucker am Aktionsstand. Die bayerischen Landschaftspflegeverbände informierten am Samstag und Sonntag über die heimischen Tiere und Pflanzen unserer Landschaften und über ihren Schutz und die Pflege ihrer Lebensräume.
Dazu gehörte der Weidenberger Spindling, eine regionale gelbe Pflaume, die für den Gartenbesitzer leicht zu pflegen ist. Aus ihr lassen sich leckere Marmeladen und Liköre hergestellen. Die Landschaftspflegeverbände präsentierten außerdem die seltenen Mehlbeeren, die im Landkreis Forchheim entdeckte wurden und die durch die Arbeit der Verbandsmitglieder freigestellt und erhalten werden. Zu sehen gab es dann noch das Innere einer alten Kopfeiche. Die Besucher bestaunten und fühlten seine Bewohner an einem schönen Aufschnitt. In der Luft umströmte das Aroma der Bärwurz die Nasen der Anwesenden. Große und kleine Gartenschaubesucher bewiesen Fingergeschick beim Basteln von kleinen Wollbienen.
Auf der Bühne des Bayerischen Rundfunks (BR) stellten Christiane Feucht und Klaus Weber die Arbeit der Landschaftspflegeverbände am Beispiel eines Beweidungsprojekts mit Auerochsen, Wasserbüffeln und Wildpferden vor. In der Gesprächsrunde mit den BR-Moderatoren erklärten sie, dass damit bunte, lebendige Wiesen als Lebensraum zahlreicher Arten wie dem Ameisenbläuling erhalten werden. Die Landschaftspflegeverbände werden dabei von den Landwirten unterstützen. Mindestens “Luzifer”, der imposante Auerochenstier, der auf einem Plakat mit auf der Bühne zu sehen war, bleibt den Zuschauern dabei hoffentlich in Erinnerung.

Nur ausgestopft lässt sich der Uhu am Boden halten. In Natura sieht man ihn in strukturierten Landschaften sowie an Felswänden und Steilhängen.

Nicht hübsch, aber gemäß der Roten Liste als "stark gefährdet" gilt der Eremit. Er kann zwischen 23 bis 39 Millimeter lang und 14 bis 18 Millimeter breit sein.

Christiane Feucht und Klaus Weber vom Landespflegeverband stellen ein Beweidungsprojekt mit Auerochsen, Wasserbüffel und Wildpferden auf der BR-Bühne vor.
Nachtrag am 9. Juli 2012:
Den Aktionstag hat die Landesgartenschau Bamberg auch in bewegten Bildern auf ihrem YouTube-Kanal eingefangen.
Hier gehts zur Videosequenz.
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nun der bayerische ureinwohner nehmen wir einfach mal den laubfrosch… seit mehreren jahren weise ich drauf hin dass ein biotop in der nähe einer natura 2000 fläche falsch behandelt wird und das vorkommen des laubfrosches auf seine ausloeschung zu geht… keiner interessiert sich dafuer… ist artenschutz nur interessant wenn er mit viel pomp und trarara in schutzgebieten absolviert wird von organisationen die dabei im grossen stil foerdermittel verschleudern? das ergebnis sind dann schautafeln und pressemnitteilungen in denen sich wichtige personen auf die schultern klopfen… schad eigentlich das dies meistens die realität ist
herzliche gruesse markus gastl
Sehr geehrter Herr Gastl,
Klappern gehört inzwischen auch beim Naturschutz zum Handwerk. Ihre Sorge um den Laubfrosch kann ich gut verstehen. Landschaftspflegeverbände können ihnen dabei sicher weiterhelfen, das Laubfroschvorkommen bei Ihnen zu sichern, wenn dir Gründe für den Rückgang der Population bekannt sind. Wenden Sie sich doch bitte an den LPV in ihrer Nähe oder kontaktieren Sie mich, dann werde ich versuchen Ihnen weiterzuhelfen.