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Klimaschützer Moore: Aktionstag Moore schützen, Kompost nutzen

Obwohl Torf ein Naturprodukt ist, ist es keineswegs umweltfreundlich, ihn in Gärten und Blumentöpfen zu verwenden. Warum, das zeigte am Mittwoch, den 3. Juli das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) – mit echten Torfmoosen und einem großen Container Kompost.

Torf stammt immer aus Mooren, also aus wertvollen Lebensräumen für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Moore speichern auch eine riesige Menge Kohlenstoff, denn Torf entsteht aus abgestorbenen Torfmoosen. Da im Moor alles sehr langsam wächst, dauert es tausend Jahre bis die Torfschicht ein Meter dick ist. Werden Moore entwässert oder abgebaut, verschwindet nicht nur ein uraltes Ökosystem, sondern es werden auch Methan und Kohlendioxid frei, die das Klima schädigen.

Eine sinnvolle Alternative zu Torf ist Kompost. Dieser besteht aus Pflanzenabfällen – und die gibt es im Überfluss. Man kann sie im eigenen Garten kompostieren. Oder man kauft fertigen Kompost von Kompostwerken. Für Zimmerpflanzen wird auch torffreie Blumenerde angeboten. Noch ist diese nicht in jedem Baumarkt erhältlich, das wird sich aber ändern, wenn nur genügend Leute nachfragen. Machen Sie also mit und nutzen Kompost! Lassen Sie den Torf im Laden stehen. Seien auch Sie ein Moorschützer.

Sie wollen kein totes Moor im Blumentopf? Verwenden Sie Kompost! Nachlesen können Sie die Zusammenhänge und Alternativen im UmweltWissen-Infoblatt “Kompost nutzen, Moore schützen“. Informationen zum Moorschutz in Bayern bietet die Moorschutz-Seite des LfU.

Verschiedene Torfgemische zum Erkunden des Themas Moore

Verschiedene Torfgemische zum Erkunden des Themas Moore

Jeder konnte die Zwischenprodukte anschauen und anfassen: Kompost entsteht aus Gartenabfällen, Torf entsteht aus Moorpflanzen.

Jeder konnte die Zwischenprodukte anschauen und anfassen: Kompost entsteht aus Gartenabfällen, Torf entsteht aus Moorpflanzen.


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3 Antworten zu “Klimaschützer Moore: Aktionstag Moore schützen, Kompost nutzen”

  1. Hallo,
    den Artikel -Aktionstag Moore schützen – Kompost benutzen -
    fand ich sehr informativ.
    Jeder kennt zwar Moore, doch bedenkt man oft nicht, was beim Abbau zerstört wird.
    Daher ist es sinnvoll durch Aktionen und Artikel immer mal wieder daraufhinzuweisen. Dies sollte allerdings auch in der Schule ab und an Thema sein, hier wird viel zu wenig darüber erzählt!
    Mit freundlichen Grüßen
    Marion Hofmann (Mama von 2 Kindern)
    90587 Veitsbronn

  2. Sandra Hartmann-Waschkau sagt:

    Hallo,
    Ich hoffe, daß dieser Artikel von Vielen gelesen wird. Kaufe schon seit längerer Zeit torffreie Blumenerde, da ich darüber auch schon mal einen Bericht im Fernsehen verfolgt habe.
    freundliche Grüße
    Sandra Hartmann-Waschkau

  3. Monika H. sagt:

    Schön, dass über die Bedeutung der Moore und die Probleme des Torfabbaus informiert wird! Aus meiner eigenen Kindheit weiß ich noch sehr gut, dass man vor ca. 30 Jahren für den Garten immer große Säcke Torf im Baumarkt eingekauft hat, um den Boden zu verbessern. Ein schönes Moor ist z.B. in Haspelmoor bei Hattenhofen zu erleben. Dort hat man sogar wieder eigens Plätze eingerichtet, an denen die selten gewordenen Kreuzottern sich wohlfühlen und zu betrachten sind.

    Mit freundlichen Grüßen, Monika H.

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